Internet: Fragen und Antworten


Hier finden Sie häufig gestellte Fragen und die passenden Antworten aus dem Bereich Internet.

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Fragen und Antworten

Generelle Informationen

  • Ein Internet-Provider (ISP) stellt einen Service bereit, mit dessen Hilfe man Zugang zum Internet erhält. Man kann entweder einen Anbieter fest nutzen oder sich jedes Mal individuell per Internet-by-Call bei einem Anbieter einwählen.
  • Anbieter wie Web.de, GMX, Hotmail oder Yahoo bieten Nutzern einen kostenlosen E-Mail-Service. Nach der Anmeldung bei einem solchen Provider können Sie auf den Seiten des jeweiligen Anbieters ohne zusätzliche Kosten E-Mails versenden oder lesen. Je nach Anbieter steht Ihnen eine bestimmte Menge an Speicherplatz zur Verfügung, so dass Sie z. B. alte Mails speichern und ein Adressbuch führen können. Um den Service nutzen zu können, müssen Sie natürlich online sein.

Fragen und Antworten zu Internet-by-Call

  • Bei diesem Verfahren legen Sie sich nicht auf einen bestimmten Internetdienst fest, sondern wählen sich - ähnlich wie beim Telefonieren mit Call-by-Call - über Ihr Modem in das Netz desjenigen Anbieters ein, der in dem betreffenden Zeitfenster den günstigsten Tarif anbietet.
  • Unter Taktung versteht man die Zeitintervalle, für die jeweils eine neue Gebühreneinheit fällig wird. Je kürzer die Intervalle sind, desto genauer wird die tatsächlich im Internet zugebrachte Zeit abgerechnet.
  • Je nach Häufigkeit und Länge des Aufenthalts im Internet können ganz verschiedene Anbieter und Tarife für Sie am günstigsten sein. Mit Hilfe unserer Vergleichstabellen können Sie sich einen Überblick über die günstigsten Anbieter und Tarife verschaffen.

  • In diesem Fall sollten Sie sich einen Anbieter aussuchen, der möglichst sekundengenau abrechnet, da Sie nur für sehr kurze Zeit das Internet nutzen. Auch ein Anbieter mit einer einmaligen Einwahlgebühr sollte vermieden werden.
  • Kilobits pro Sekunde ist die gängige Einheit, in der die Übertragungsgeschwindigkeit bei Internet-by-Call gemessen wird. Ein ISDN-Anschluss ermöglicht zum Beispiel eine Übertragungsgeschwindigkeit von 64 Kilobits pro Sekunde. Wie schnell der Datenverkehr im Internet tatsächlich laufen wird, hängt hauptsächlich von der Auslastung der Netze zu einem bestimmten Zeitpunkt ab.
  • Bei diesem Verfahren werden beide bei einem ISDN-Anschluss zur Verfügung stehenden Kanäle gleichzeitig genutzt, wodurch die Übertragungsrate auf 128 Kilobits pro Sekunde verdoppelt wird. Ob dies bei einem bestimmten Anschluss möglich ist, hängt von dem Netzwerk des Anbieters ab.
  • Ein Dialer ist im weitesten Sinne ein Einwahlprogramm, das eine Verbindung zum Internet herstellt. Dabei kann es sich um Internet-by-Call Tarifmanager handeln, die automatisch den jeweils günstigsten Anbieter aussuchen. Im alltäglichen Sprachgebrauch versteht man unter einem Dialer ein Programm, das eine Verbindung zu einem Mehrwertdienst herstellt, um erhöhte Gebühren zu kassieren. Diese Dialer müssen mit der Nummer 0900-9 anfangen. Sie alle müssen bei der Bundesnetzagentur gemeldet sein; dort sind die Anbieter auch registriert.
  • Ein Tarifmanager ist ein Einwahlprogramm, das den zum Zeitpunkt der Einwahl günstigsten Internet-by-Call Anbieter auswählt. Da die Angebote vieler Internet-by-Call Anbieter starke Preisschwankungen und kurzfristige Tarifänderungen beinhalten, können Tarifmanager-Programme helfen, den Überblick zu bewahren. Man sollte jedoch darauf achten, dass diese Programme von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen und regelmäßig aktualisiert werden.
  • Flatrate bedeutet Pauschaltarif. Für eine vorher festgelegte Summe können Sie eine bestimmte Zeit ohne zusätzliche Kosten im Internet surfen. Während diese Art der Abrechnung für DSL-Anschlüsse üblich ist, sind Flatrates für Internet-by-Call Zugänge eher selten. Ein Anbieter von Flatrates ohne DSL-Anschluss ist beispielsweise Arcor.

Fragen und Antworten zu DSL

  • DSL (Digital Subscriber Line, wörtlich übersetzt "Digitale Teilnehmeranschlussleitung") ist eine digitale Breitband-Technologie, die einen schnellen Zugang ins Internet ermöglicht. Das Versenden und Herunterladen von Daten im Internet ist um ein Vielfaches schneller als mit einem analogen Modem oder mit ISDN.
  • Zunächst gilt es, eine Bestandsaufnahme der bereits vorhandenen Anschlüsse durchzuführen. Ist ein Kabelanschluss vorhanden? In diesem Fall ist man sicherlich mit einem Komplettpaket eines Kabelanbieters gut beraten.

    Ist kein Kabelanschluss vorhanden, sollte die Verfügbarkeit von DSL per Telefonkabel geprüft werden. Die Verfügbarkeit von DSL muss im Zweifelsfall bei den einzelnen Anbietern direkt überprüft werden. Es empfiehlt sich, den Check bei einem bundesweit verfügbaren DSL-Anbieter durchzuführen ? erhält man hier eine negative Auskunft, kann DSL per Telefonkabel mit großer Wahrscheinlichkeit auch von keinem anderen Anbieter bezogen werden. Dieser Fall tritt leider häufig außerhalb großer Ballungsräume oder in Gebieten mit nicht DSL-fähigen Telefonleitungen auf. Eine mögliche, jedoch kostspielige Alternative ist hier der DSL-Zugang via Satellit.

  • Die Minimallösung für den DSL-Zugang besteht aus zwei Geräten, dem DSL-Splitter und dem DSL-Modem. Der Splitter wird direkt an die Telefondose angeschlossen, wo er die Sprach- und Internetsignale voneinander trennt. Während man im Internet surft, funktioniert das Telefon wie bisher. Das DSL-Modem verbindet den DSL-Splitter mit dem Computer. Bei den allermeisten DSL-Angeboten wird diese Grundausstattung kostenlos mitgeliefert.

    Wer den DSL-Zugang mit mehreren Computern nutzen möchte, benötigt einen sogenannten Router. Diese Geräte können mehrere Funktionen in sich vereinigen. Sie haben in den meisten Fällen ein integriertes DSL-Modem, ermöglichen den drahtlosen Zugang zum Internet per Funkschnittstelle und verfügen über eine Firewall, die vor Angriffen aus dem Internet schützt. Weiterhin benötigt man einen entsprechenden Router für die Internet-Telefonie (VoIP). Der passende Router sollte anhand der gewünschten Funktionen ausgesucht werden. Die Geräte werden in der Regel vom jeweiligen DSL-Anbieter subventioniert.

  • Die Software für Ihren DSL Zugang erhalten Sie gemeinsam mit den Zugangsdaten von Ihrem DSL Anbieter. Treiber für Netzwerkkarten und Modems sind in der Regel den jeweiligen Produkten beigelegt.
  • Es gibt Anbieter für DSL-by-Call, allerdings ist hier im Gegensatz zu Internet-by-Call immer die vorherige Anmeldung beim jeweiligen Anbieter notwendig. Die Rechnung wird nicht über den Festnetzanbieter abgewickelt, sondern direkt über den DSL-Provider. DSL-by-Call lohnt sich nur in Ausnahmefällen bei extrem seltener Internetnutzung oder als Ausfall-Alternative für eine bestehende DSL-Flatrate.
  • ADSL bedeutet ?asymmetrisches DSL?. Dahinter verbirgt sich nichts anderes, als dass die sogenannte Downloadgeschwindigkeit (Daten aus dem Internet auf den Rechner) höher ist als die sogenannte Uploadgeschwindigkeit (Daten vom Rechner ins Internet). Bei SDSL sind die Geschwindigkeiten synchron, was bedeutet, dass Daten genauso schnell vom Rechner ins Netz geladen werden können wie umgekehrt. Bei den meisten DSL-Angeboten für Privatkunden handelt es sich um günstigere ADSL-Zugänge, die für den durchschnittlichen Nutzer vollkommen ausreichend sind. Die kostenintensiveren SDSL-Zugänge sind eher auf Geschäftskunden zugeschnitten, die oft Daten ins Internet übertragen müssen.
  • Megabits pro Sekunde ist die gängige Einheit, in der die Downloadgeschwindigkeit bei DSL angegeben wird. Während für die durchschnittliche Nutzung 2 Megabits pro Sekunde in den meisten Fällen ausreichen, werden gegen einen geringen Aufpreis auch Geschwindigkeiten von 16 oder 32 Megabits pro Sekunde angeboten. Man sollte allerding beachten, dass die Geschwindigkeitsangaben der DSL-Anbieter Maximalwerte sind, die keineswegs immer erreicht werden.
  • Während bei einem Volumentarif das Datenaufkommen, also der durch die Aktivität im Internet verursachte ?Traffic? abgerechnet wird. Je höher die verschobenen Datenmengen, desto höher die Kosten. Bei einem Zeittarif spielt, unabhängig vom Datenverkehr, nur die online verbrachte Zeit eine Rolle für die Berechnung. Die allermeisten aktuellen DSL-Angebote bieten Flatrates an, die sowohl Volumen als auch online verbrachte Zeit pauschal abrechnen.
  • Über den DSL-Zugang können Sie per Voice-over-IP (VoIP) telefonieren. Dazu benötigen sie einen VoIP-fähigen Router. Bei der Internet-Telefonie wird die Sprachinformation nicht über das herkömmliche Telefonnetz, sondern in aufgeteilten IP-Paketen über das Datennetz versandt. Dadurch ist ein Vertrag bei einem Festnetzanbieter nicht mehr zwingend notwendig und die Gesprächskosten sind in der Regel günstig. Beim Umstieg auf VoIP kann die Festnetznummer normalerweise mitgenommen werden.
  • Triple-Play-Angebote beinhalten telefonieren, surfen und fernsehen aus einer Hand und über einen Anschluss. Diese Angebote gibt es sowohl von Kabelnetzbetreibern als auch von DSL-Anbietern, die auf herkömmliche Telefonkabel zurückgreifen. ?Quadruple Play? bezieht noch den Mobilfunk mit ein und bezeichnet das Zusammenwachsen dieser derzeit noch getrennten Bereiche auf Basis der IP-Technik.
  • In diesem Fall senden Sie bitte eine E-Mail an telekommunikation@verivox.de . Wir werden Ihre Frage umgehend beantworten.



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